Drunter und Drüber – so gelingt der Lagenlook

Sich im Herbst passend anzuziehen, ist gar nicht so einfach. Während es morgens schon empfindlich kalt ist, lässt die Sonne die Temperaturen über Mittag oft nochmal steigen, bevor es sich am späten Nachmittag wieder deutlich abkühlt. Die Lösung? Der Lagenlook! Dabei werden mehrere Kleidungsstücke übereinander getragen – und das ist nicht nur praktisch, sondern sieht auch richtig gut aus.

Schicht für Schicht zum Lieblingslook
Die erste Lage bildet die Grundlage. Ein schlichtes Shirt, eine leichte Bluse oder ein feines Langarmshirt sind dafür ideal. Darüber darf es etwas wärmer werden: mit einem kuscheligen Cardigan, einem Strickpullover oder einem lässigen Blazer. Für den Weg nach draußen ergänzt eine Jacke oder ein Mantel das Outfit.

Besonders praktisch sind Kleidungsstücke, die auch einzeln gut aussehen. So macht Ihre Kombination sowohl mit als auch ohne Jacke eine gute Figur. Shirts und Blusen mit schönen Mustern oder kleinen Details setzen dabei besondere Akzente und sorgen dafür, dass Ihr Outfit auch ohne die äußeren Schichten interessant bleibt.

Spielen Sie mit unterschiedlichen Längen
Beim Lagenlook darf ruhig etwas hervorblitzen! Lassen Sie beispielsweise den Saum einer längeren Bluse unter einem kürzeren Pullover hervorschauen. Das wirkt lässig und bringt Bewegung ins Outfit. Auch eine offen getragene Strickjacke über einem schlichten Shirt schafft eine schöne Silhouette.
Probieren Sie ruhig verschiedene Kombinationen vor dem Spiegel aus. Oft sind es gerade die ungewohnten Zusammenstellungen, die überraschend gut funktionieren.

Damit der Look nicht aufträgt
Mehrere Schichten müssen nicht automatisch mehr Volumen bedeuten. Entscheidend ist, wie Sie die einzelnen Kleidungsstücke kombinieren. Unter einem Blazer trägt sich ein feiner Strickpullover angenehmer als ein dicker Grobstrick. Eine großzügig geschnittene Strickjacke wirkt besonders schön zu einer schmaleren Hose oder Ihrer Lieblingsjeans.

Ein Tipp: Je dicker die äußere Schicht, desto leichter sollten die Kleidungsstücke darunter sein. So bleibt Ihr Outfit bequem und Sie fühlen sich nicht eingeengt.

Farben und Materialien machen den Unterschied
Bei den Farben dürfen Sie experimentierfreudig werden. Verschiedene Nuancen einer Farbfamilie wirken besonders edel, während gezielte Kontraste für spannende Akzente sorgen. Wie wäre es beispielsweise mit Creme und Bordeaux oder Camel und einem kräftigen Blau?

Spannend wird das Outfit auch durch den Materialmix: Eine glatte Bluse unter grobem Strick, eine Jeans zum eleganten Blazer oder ein feines Tuch zum rustikalen Mantel. Solche Gegensätze geben Ihrem Outfit das gewisse Etwas.

Drei Kombinationen für jeden Tag
Für einen entspannten Stadtbummel kombinieren Sie Ihre Lieblingsjeans mit einem schlichten Shirt, einer offenen Strickjacke und einem schönen Tuch. Bequem, unkompliziert und trotzdem gut angezogen.

Im Büro oder bei einem Termin darf es etwas schicker sein: Tragen Sie eine Bluse unter einem feinen Pullover und ergänzen Sie bei Bedarf einen Blazer. Besonders schön wirkt es, wenn Kragen und Manschetten der Bluse ein wenig hervorblitzen.
Und auch Ihre Kleider müssen mit den ersten kühlen Tagen nicht im Schrank verschwinden. Mit einer Strickjacke, einer blickdichten Strumpfhose und Stiefeln werden sie im Handumdrehen herbsttauglich.

Probieren Sie es aus und entdecken Sie, wie vielseitig Ihre Herbstgarderobe sein kann!

Sie sind noch auf der Suche nach dem passenden Pullover, einer schönen Strickjacke oder einem neuen Lieblingsstück für Ihren Lagenlook? Dann schauen Sie bei uns im Modehaus Splinter in Templin vorbei und lassen Sie sich von unserer aktuellen Herbstmode inspirieren.